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Willkommen am Institut für Produktentwicklung und Gerätebau

Am Institut für Produktentwicklung und Gerätebau (IPeG) betreiben wir Lehre und Forschung als integrale Bestandteile unserer Zusammenarbeit mit einer großen Zahl von Studenten und unseren Partnern aus Wissenschaft und Industrie.

In der Konstruktionslehre und den zugehörigen Projekten vermitteln wir die Grundlagen der Konstruktion und möchten Studentinnen und Studenten für die faszinierenden Möglichkeiten unseres Faches begeistern. Weiterführende Veranstaltungen im Bachelor und Master adressieren unsere ganzheitliche, domänenübergreifende Sicht auf die Produktentwicklung unter besonderer Berücksichtigung von Rechnerunterstützung, Zuverlässigkeit und den Aspekten der Gerätekonstruktion.

Jährlich bilden wir mit unseren Vorlesungen, Übungen und Praktika über 1000 Studentinnen und Studenten aus und nehmen dabei mehr als 2000 Einzelprüfungen ab.

Forschungsschwerpunkte

 

Wir forschen an Methoden und Werkzeugen der Produktentwicklung im Maschinen- und Gerätebau, wobei wir besonderes Augenmerk auf Technische Vererbung, Zuverlässigkeit und Kosten legen.

Wir führen integrierte Produktentwicklungen für neue Anwendungen und Kunden durch und berücksichtigen dabei insbesondere die Technologien der Additiven Fertigung.

Wir verfügen über hervorragend ausgestattete virtuelle und reale Labore und Werkstätten für den Gerätebau und die Optomechatronik.

Workshop: Additive Serienfertigung


Fast 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten den Workshop Additive Serienfertigung am 20. September 2017, um sich über den aktuellen Forschungsstand zu informieren und mehr über die Umsetzung in der Wirtschaft zu erfahren. Der Workshop wurde gemeinsam vom Institut für Produktentwicklung und Gerätebau (IPeG) der Leibniz Universität Hannover und vom Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ausgerichtet.

„Die Zukunft ist nicht so weit weg, bereits 2020 wird die additive Serienproduktion zum Standard gehören,“ prophezeite Detlef Scholz, EOS GmbH, in seinem Vortrag zum Thema Fabrik der Zukunft.

In den weiteren Vorträgen ging es um das Potenzial der Technik und der einsetzbaren Werkstoffe. Vorgestellt wurde, wie sich Fertigungszeiten und -kosten bereits während der Konstruktion mit Hilfe mathematischer Fraktale vorhersagen lassen. Bei dem Thema Qualitätssicherung war vor allem interessant, wie hoch die Festigkeit und Steifigkeit der gefertigten Bauteile je nach Fertigungsverfahren ist. Zudem wurde präsentiert, wie die Bauteile validiert werden und in welchem Maße Simulationsmodelle das Bauteilverhalten vorhersagen können.

Des Weiteren stellten die Vortragenden den Stand der Technik bei der Lasersicherheit, beim Auftragbeschichten und von hybriden Verfahren vor. Außerdem ging es um die Fragen, ob und wie die additive Fertigung zur Instandsetzung von Bauteilen genutzt werden kann und welche additiven Fertigungsverfahren zukünftig entstehen werden.

„Die additive Fertigung ermöglicht, Bauteile grundlegend neu aufzubauen und mit neuartigen Funktionalitäten, wie etwa aktorischen Elementen, auszustatten. Additiv in Serie zu fertigen, ist die logische Weiterführung dieser revolutionären Technik,“ fasste Prof. Ludger Overmeyer, Geschäftsführer des LZH, das Potenzial zusammen.

In der Mittagspause konnten sich die Teilnehmer an Stationen im Versuchsfeld des LZH über die einzelnen Verfahren der Additiven Fertigung informieren.

Die Beiträge des Workshops werden in Kooperation mit dem Springer Vieweg Verlag veröffentlicht.