Wie lässt sich die Produktentwicklung so gestalten, dass sie den Anforderungen moderner Produktion gerecht wird?
Diese Frage stand im Zentrum unserer Beiträge auf der CIRP Life Cycle Engineering Conference in Kamakura sowie der CIRP Design Conference in Tokio.
Am Institut für Produktentwicklung und Gerätebau beschäftigen wir uns genau mit diesem Spannungsfeld im Produktentstehungsprozess: Bereits in frühen Entwicklungsphasen werden wesentliche Weichen für die spätere Herstellbarkeit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit von Produkten gestellt. Gleichzeitig sind diese frühen Entscheidungen häufig mit hoher Unsicherheit behaftet. Genau hier entsteht ein zentrales Dilemma der modernen Produktentwicklung.
Unsere Arbeiten adressieren diese Herausforderung aus unterschiedlichen Perspektiven: von Sustainable Design über Additive Manufacturing bis hin zu datengetriebenen Ansätzen und KI-gestützten Modellen für die Konstruktion. Ziel ist es, die Produktentwicklung systematisch mit den Anforderungen der Produktion zu verzahnen und so belastbare, fundierte Entscheidungen bereits in frühen Phasen zu ermöglichen.
Der Austausch mit der internationalen CIRP-Community hat erneut verdeutlicht, wie groß das Potenzial in einer engeren Integration von Entwicklung und Produktion liegt, sowohl für wissenschaftliche Fortschritte als auch für die industrielle Praxis.
Ein herzlicher Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren (@CIRP) sowie allen Teilnehmenden für zwei hervorragend gestaltete Konferenzen und die offenen, fachlich anspruchsvollen Diskussionen.
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