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Das International Sustainable Product Development Project in der dritten Phase am IPeG

Das International Sustainable Product Development Project in der dritten Phase am IPeG

Die abschließende Präsenzphase des International Sustainable Product Development Project fand vom 22. bis 26. November 2025 am Institut für Produktentwicklung und Gerätebau (IPeG) der Leibniz Universität Hannover statt.

Den Auftakt hat eine von den Studierenden organisierte Führung durch die Stadt Hannover sowie das Universitätsgelände gebildet. 
Zu Beginn der Projektphase begrüßte Prof. Lachmayer, Leiter des IPeG, die Gäste der Penn State University am Campus Maschinenbau und eröffnete die Woche mit der Keynote „Beyond Borders: Engineering Sustainability“, welche den fachlichen Rahmen verdeutlichte. In den anschließenden Gruppenarbeitsphasen finalisierten die Studierenden ihre Posterpräsentationen und Prototypen. 
Geführte Besichtigungen im UWTH und am IPeG lieferten ergänzend Einblicke in die Forschungsgebiete der Fakultät Maschinenbau. Ein Höhepunkt war der Besuch beim Kooperationspartner Forvia. Dr. Reinecke, Division Engineering Director - R&D im Bereich Sitzsysteme (FAS), erläutert den Entwicklungsprozess moderner Autositze – von regulatorischen Vorgaben über den konstruktiven Aufbau bis hin zu Prüfverfahren und Designentscheidungen. Der Besuch verdeutlicht die Vielzahl technischer und gestalterischer Parameter, die für eine Serienfreigabe präzise abgestimmt sein müssen.
In der Abschlussveranstaltung präsentierten die vier Studierendenteams ihre Ergebnisse vor den wissenschaftlichen Mitarbeitenden des IPeG und interessierten Studierenden. Im Fokus stand die Weiterentwicklung einer elektrischen Zahnbürste für spezifische Zielgruppen. Die Teams erläuterten ihre nachhaltige Optimierungsmaßnahmen, adressierte R-Strategien sowie die erforderlichen nächsten Schritte. Die Mitarbeitenden des IPeG stellten gezielte Fragen zu den Konzeptergebnissen, gaben fundierte Hinweise und ordneten diese in den Kontext der nachhaltigen Produktentwicklung ein.

Neben dem fachlichen Teil des Projekts förderten gemeinsame kulturelle und sportliche Aktivitäten wie Karaoke, das Teamspiel „Schlag dein Team“ und der Besuch eines Eishockeyspiels die soziale Interaktion und stärkten den Zusammenhalt in den studentischen Teams. Der abendliche Abstecher auf den Hannoverschen Weihnachtsmarktes ermöglichte den interkulturellen Austausch im atmosphärischen Rahmen.

Im Recap zum Projekt diskutierten Studierende und Lehrende den Projektverlauf und formulierten Verbesserungspotenziale. Den offiziellen Abschied von den Studierenden bildete eine Farewell-Party in der Campus-Brauerei.

„Die Kombination aus internationaler Zusammenarbeit, interkulturellem Lernen sowie Online- und Präsenzphasen schafft eine tragfähige Basis für effiziente Teamprozesse und hochwertige Ergebnisse. Das Projekt zeigt, wie wissenschaftliche, kulturelle und praktische Erfahrungsräume synergetisch verbunden werden können, um nachhaltige Produktentwicklung zukunftsorientiert zu vermitteln.“ 
Prof. S. Gore, T. Stauß, C. Wonnemann